University

Geschichte
Die HS Karlsruhe wurde im Jahre 1887 als “Großherzoglichen Badischen Baugewerkeschule” gegründet. Im Jahre 1919 wurde diese Ausbildungsstätte in “Badische Höhere Technische Lehranstalt (Staatstechnikum)” umbenannt. Der Name “Staatstechnikum” wurde über Baden hinaus zu einem prägnanten Begriff.
Die stürmische technische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg führte zur Einrichtung vieler staatlicher und privater Technikerschulen. Missverständnisse und Verwechslungen, insbesondere bei der Einordnung der Absolventen im Ausland, führten daher 1963 zur Umbenennung in “Staatliche Ingenieurschule Karlsruhe”.
Die Problematik der Anerkennung und Gleichwertigkeit der Ingenieurausbildung in der Europäischen Gemeinschaft war Anfang der 70er-Jahre eine wesentliche Triebfeder für die Gründung der Fachhochschulen. Am 1. Oktober 1971 wurde aus der Staatlichen Ingenieurschule Karlsruhe die “Fachhochschule Karlsruhe”, mit ungefähr 1500 Studierenden.
Zur Verdeutlichung ihrer Zugehörigkeit zum tertiären Bildungsbereich (Hochschulbereich) wurde die Hochschule im Januar 1995 umbennant in “Fachhochschule Karlsruhe – Hochschule für Technik”.
2003 wurde sie nochmals umbenannt in “Fachhochschule Karlsruhe – Hochschule für Technik und Wirtschaft”. Am 01.07.2005 wurde die Einrichtung in “Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft” umbenannt.
Heute sind an ihr rund 5.879 (WS 2006/2007) Studierende eingeschrieben. Sie werden von ca. 177 hauptamtlichen Professoren, 16 Honorarprofessoren, 330 Lehrbeauftragten und Lektoren sowie 268 Mitarbeitern betreut.
Der Studienort – Karlsruhe
Karlsruhe, die “Residenz des Rechts” (Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof), hat eine günstige Lage innerhalb der Europäischen Union. Die Stadt liegt im Schnittpunkt internationaler Verkehrs- und Energiestränge. In den letzten Jahren entwickelte sie sich zu einer der bedeutendsten Technologiestädte der Bundesrepublik Deutschland.
Die 1715 als “Fächerstadt im Grünen” von Markgraf Karl Wilhelm gegründete Stadt ist mit ca. 270.000 Einwohnern noch gut überschaubar. Sie hat durch ihre Lage zwischen Schwarzwald und Rhein in unmittelbarer Nachbarschaft zur linksrheinischen Pfalz und dem nahen Elsass (Frankreich) einen hohen Freizeitwert. Mit der Stadtbahn kann man direkt bis nach Bad Herrenalb, einem der Erholungszentren im Nordschwarzwald, fahren.
Die kulturellen Angebote sind vielfältig. Neben dem Badischen Staatstheater gibt es mehrere Privattheater sowie zahlreiche Museen und Galerien. Insbesondere die Hochschullandschaft ist breit gefächert. Karlsruhe hat die größte Fachhochschule Baden-Württembergs, die älteste Technische Universität sowie die älteste Pädagogische Hochschule Deutschlands. Die Kunstakademie, die Musikhochschule und die Hochschule für Gestaltung – in Verbindung mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie – runden das Bild ab.
Unweit des Schlossparks und der Kunsthalle liegen die Fachhochschule und die Pädagogische Hochschule in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Hochschulbibliothek und die Mensa werden von beiden Institutionen gemeinsam genutzt. Viele Verbindungen zwischen Ingenieuren und Pädagogen zeugen vom gutnachbarschaftlichen Verhältnis.
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